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#kermesdaheim 2020 – Hachenburger Kirmeszeitung

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Die Sonderausgabe des Stadtmagazins Hachenburger Löwe zur #kermesdaheim 2020. Der Alte Markt und der Burggarten werden am zweiten Augustwochenende – vom 8. bis 10. August – zum ersten Mal in der 65-jährigen Vereinsgeschichte der Kirmesgesellschaft Hachenburg leer sein, denn wie viele andere Großveranstaltungen fällt aufgrund der Restriktionen um die COVID-19-Pandemie auch die beliebte Hachenburger Kirmes aus. Doch der Verein hat sich dazu entschlossen, etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen … Kann der Besucher nicht zur Kirmes kommen, kommt die Kirmes eben nach Hause: Getreu dieser Leitlinie hat die Kirmesgesellschaft die Aktion #kermesdaheim ins Leben gerufen. Dazu gehört zum Beispiel das exklusive #kermesdaheim-Paket, welches neben fassfrischem Hachenburger Pils, der klassischen Currywurst und weiteren speziell ausgewählten Produkten alles beinhaltet, um die Hachenburger Kirmes 2020 bequem von zu Hause aus zu zelebrieren. Zeitgleich geht der symbolische Kirmesbaum „on Tour“ und hat in den letzten Wochen bereits zahlreiche Kirmesbegeisterte besucht, die es sich zu Hause gemütlich gemacht und ihre eigene #kermesdaheim veranstaltet und sich ihren eigenen „Aahlen Maat“ kreiert haben. Zu einer richtigen #kermesdaheim gehört natürlich auch die Sonderausgabe des Hachenburger Löwen zur Kirmes 2020, die neben den Social-Media-Kanälen der Kirmesgesellschaft über alle Aktionen rund um die diesjährige #kermesdaheim informiert …

www.kirmesgesellschaft-hachenburg.de Frisch gebrannte Mandeln und Nüsse, Lebkuchenherzen, Schokofrüchte, Zuckerwatte die Mandelbrennerei von Karl-Heinz Mertens und seiner Frau Kerstin hat ihren festen Platz auf der Hachenburger Kirmes seit sie im Burggarten gefeiert wird. Fotos: Claudius Leicher/privat 18 HACHENBURGER LÖWE Hachenburger Löwe: Hallo Karl-Heinz, auch du gehörst zu den langjährigen Partnern der Kirmesgesellschaft … Karl-Heinz Mertens: Ja, das ist richtig. Seit das Kirmeszelt im Burggarten steht, bin ich auf der Hachenburger Kirmes mit dabei. Meine Mandelbrennerei hat seitdem ihren festen Platz gleich links neben dem Festzelt und gegenüber vom Imbiss der Familie Meyer. Seit drei Jahren finden die Festgäste auf dem großen Rummelplatz unseren zweiten Verkaufswagen. Hachenburger Löwe: Die Hachenburger Kirmes ist ja nicht das einzige Hachenburger Fest, auf dem du und deine Frau Kerstin präsent seid … Karl-Heinz Mertens: Seit rund 70 Jahren kommen wir schon nach Hachenburg genauer gesagt zum Katharinenmarkt. Natürlich vor 70 Jahren nicht ich persönlich (lacht), sondern damals noch mein Großvater. Ich selbst habe mich im Alter von 20 Jahren selbstständig gemacht und bin nun auch schon seit rund 25 Jahren beim Weihnachtsmarkt mit dabei. Auch bei weiteren Veranstaltungen des Werbering Hachenburg dem Früh-im-Jahr-Markt und dem Löwenfest ist unsere Mandelbrennerei stets zu finden. Wir kommen immer wieder sehr gerne nach Hachenburg. Die Hachenburger Kirmes ist natürlich ein ganz besonderes Highlight für uns. Hachenburger Löwe: Wie viele Verkaufswagen hast du eigentlich im Einsatz? Karl-Heinz Mertens: Neben der Mandelbrennerei, die Jahr für Jahr neben dem Kirmeszelt steht, habe ich noch einen weiteren Wagen. Außerdem besitzen wir drei wunderschöne Verkaufshütten, die überwiegend auf Weihnachtsmärkten zum Einsatz kommen. Neben mir und meiner Frau zählt unser Team zwei weitere Mitarbeiter. Der Weihnachtsmarkt in Hachenburg war übrigens unser letztes Event vor der Pandemie. Ich hoffe nun, dass es zum Herbst endlich weitergeht. Hachenburger Löwe: Erst wieder im Herbst? Gibt es denn den Sommer über keine Alternativen für die ausgefallenen Feste und Märkte? Karl-Heinz Mertens: Leider ist der Sommer keine „Mandelzeit“. Es macht für uns vom Aufwand her nur Sinn, in den Sommermonaten auf Veranstaltungen mit entsprechend hohen Besucherzahlen aufzuschlagen. Neben der Hachenburger Kirmes sind es Feste wie die Pfingstkirmes und das Deichstadtfest in Neuwied, der Michelsmarkt in Nassau oder Wied in Flammen in Waldbreitbach sowie viele weitere Veranstaltungen. Der Werbering Hachenburg hat uns zwar angeboten, den Sommer über einen Verkaufswagen in der Stadt aufzustellen dieses Angebot werden wir, wenn möglich, aus genannten Gründen gerne zum Herbst wahrnehmen. Hachenburger Löwe: Das bedeutet, ihr habt den Sommer über keine Einnahmen? Karl-Heinz Mertens: Leider nein. Zum Glück haben wir die Soforthilfe in Höhe von 9.000 Euro erhalten. Mit diesem Geld und unserem Ersparten versuchen wir den Sommer zu überbrücken und hoffen auf gute Geschäfte im Herbst. Hachenburger Löwe: Hallo Ute. Ihr seid in Hachenburg noch nicht so ange dabei. Wann seid ihr zur Hachenburger Kirmes gestoßen? Ute Roth: Mein Vater Bernhard Hannemann, von dem ich den Familienbetrieb im Jahr 2009 übernommen habe, hatte im Jahr 2000 schon einmal einen Eisstand auf dem Rummelplatz unterhalb des Burggartens. Vor acht Jahren habe ich dann endlich die Zusage für meinen Softeisstand erhalten gleich gegenüber der Mandelbrennerei von Karl-Heinz Mertens. Schadensbegrenzung: Den Sommer ohne Feste und Märkte versuchen Ute und Markus Roth mit ihren beiden Softeis-Wagen auf dem Parkplatz des Toom-Marktes in Altenkirchen und dem REWE-Parkplatz im Saynbach-Center in Selters zu überbrücken. Foto: Claudius Leicher Hachenburger Löwe: Was bedeutet die Hachenburger Kirmes für dich? Ute Roth: Die Hachenburger Kirmes ist nicht nur das größte Volksfest in der Region, sondern auch das schönste. All die netten Menschen, die friedlich miteinander feiern, das immer wieder super Musikprogramm und natürlich das außergewöhnliche Ambiente im Burggarten … Für uns ist es der schönste Standplatz für unseren Softeisstand überhaupt! Wir freuen uns Jahr für Jahr auf die Hachenburger Kirmes. Sowohl mein Mann Markus als auch ich haben einige Jahre in Hachenburg gelebt. Daher ist es immer wieder schön, auch gute alte Bekannte zu treffen und ein Schwätzchen zu halten. Hachenburger Löwe: Wie wirkt sich die Corona-Krise auf euer Geschäft aus? Ute Roth: Natürlich sind wir den ganzen Sommer über mit mittlerweile zwei Eiswagen auf vielen großen Veranstaltungen präsent. In den Herbst- und Wintermonaten sind wir mit unserem Flammkuchenwagen unterwegs. Der letzte Markt, bei dem wir Umsatz machen konnten, war der Weihnachtsmarkt in Puderbach. Das erste Fest im neuen Jahr wäre die Osterkirmes in Neuwied gewesen doch diese wurde schon Opfer des Shutdowns. Das war natürlich erst einmal ein großer Schock für uns. Nachdem aber der Straßenverkauf wieder erlaubt wurde, machten mein Mann Markus und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Standplatz und wurden mit dem Parkplatz des Toom-Baumarktes fündig. Unseren zweiten Softeiswagen durften wir wenig später auf dem Rewe-Parkplatz in Selters aufstellen. Hachenburger Löwe: Das super Wetter im April und Mai kam euch sicherlich sehr entgegen … Ute Roth: Glücklicherweise spielte das Wetter mit aber die Verkaufserlöse, wie auf den üblichen Festen mit entsprechenden Besucherzahlen, können wir bei weitem nicht erzielen. Aber wir möchten uns keinesfalls beschweren. Es gibt Menschen, die trifft es schwerer. Mit der Soforthilfe des Landes und den Umsätzen schaffen wir es schon irgendwie durch den Sommer. Wir hoffen nun sehr, auf dem einen oder anderen stattfindenden Herbstmarkt mit unserem Flammkuchen-Wagen entsprechende Umsätze zu erzielen. Hachenburger Löwe: Liebe Ute, lieber Herbert, lieber Karl-Heinz. Die Kirmesgesellschaft Hachenburg drückt euch ganz fest die Daumen. Auf dass ihr die Krise gut übersteht und wir im nächsten Jahr alle wieder gemeinsam Kirmes in Hachenburg feiern dürfen. Bleibt gesund! Das Gespräch führte Claudius Leicher. HACHENBURGER LÖWE 19

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