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#kermesdaheim 2020 – Hachenburger Kirmeszeitung

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Die Sonderausgabe des Stadtmagazins Hachenburger Löwe zur #kermesdaheim 2020. Der Alte Markt und der Burggarten werden am zweiten Augustwochenende – vom 8. bis 10. August – zum ersten Mal in der 65-jährigen Vereinsgeschichte der Kirmesgesellschaft Hachenburg leer sein, denn wie viele andere Großveranstaltungen fällt aufgrund der Restriktionen um die COVID-19-Pandemie auch die beliebte Hachenburger Kirmes aus. Doch der Verein hat sich dazu entschlossen, etwas noch nie Dagewesenes zu schaffen … Kann der Besucher nicht zur Kirmes kommen, kommt die Kirmes eben nach Hause: Getreu dieser Leitlinie hat die Kirmesgesellschaft die Aktion #kermesdaheim ins Leben gerufen. Dazu gehört zum Beispiel das exklusive #kermesdaheim-Paket, welches neben fassfrischem Hachenburger Pils, der klassischen Currywurst und weiteren speziell ausgewählten Produkten alles beinhaltet, um die Hachenburger Kirmes 2020 bequem von zu Hause aus zu zelebrieren. Zeitgleich geht der symbolische Kirmesbaum „on Tour“ und hat in den letzten Wochen bereits zahlreiche Kirmesbegeisterte besucht, die es sich zu Hause gemütlich gemacht und ihre eigene #kermesdaheim veranstaltet und sich ihren eigenen „Aahlen Maat“ kreiert haben. Zu einer richtigen #kermesdaheim gehört natürlich auch die Sonderausgabe des Hachenburger Löwen zur Kirmes 2020, die neben den Social-Media-Kanälen der Kirmesgesellschaft über alle Aktionen rund um die diesjährige #kermesdaheim informiert …

www.kirmesgesellschaft-hachenburg.de Hachenburger Kirmes 2020 feiern trotz Corona … #kermesdaheim Mit #kermesdaheim-Paketen zu Hause Kirmes feiern! Marco Pfeifer, Präsident der Kirmesgesellschaft Hachenburg, berichtet über die Beweggründe und die Entwicklungen der außergewöhnlichen Aktion Kirmes 2020: Verbote, Hoffnungen, Solidarität seit Mitte April der Entschluss von Bund und Ländern gefasst wurde, alle Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August zu untersagen, ist auch klar, dass die Hachenburger Kirmes, das größte Volksfest der Region, in diesem Jahr nicht stattfinden wird … Normalität geworden ist, noch überhaupt kein Thema. Zu dem Zeitpunkt traten gerade die ersten COVID-19-Fälle in Deutschland auf und niemand von uns ahnte, welche Auswirkungen die Situation einige Wochen und Monate später mit sich bringen wird. Wir haben das Thema am Rand besprochen und beratschlagt, ob es uns eventuell im Sommer betreffen könnte, dann aber die Planungen für die Kirmes 2020 und auch unsere Jahreshauptversammlung, die drei Wochen nach der Tagung stattfinden sollte, weiter vorangebracht. Die Dynamik, die dann aufgekommen ist, hätten wir so nie erwartet. Am 12. März haben wir die letzte gemeinsame Vorstandssitzung abgehalten und der Einladung zur Jahreshauptversammlung unmittelbar die Absage hinterhergeschickt. Zwei Tage später wurde die Kontaktsperre beschlossen. Gewissheit haben wir letztlich seit dem 15. April, mit den beschlossenen Verboten für Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August. Zugegeben, auch in den Wochen vorher war es schon nicht so recht vorstellbar, ob die Kirmes mit Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen überhaupt stattfinden kann. 6 HACHENBURGER LÖWE „Unser Verein kann nicht nur gemeinsam feiern!“ Marco Pfeifer, Präsident der Kirmesgesellschaft Hachenburg, freut sich, dass sein Verein auch in schweren Zeiten als Einheit zusammensteht. Er ist stolz, einer solchen Gemeinschaft voranzustehen. Foto: Davis Mies Trotz all dieser Widrigkeiten bietet die Kirmesgesellschaft Hachenburg allen Kirmesbegeisterten die Möglichkeit, das Hachenburger Traditionsfest zu feiern. Unter dem Motto #kermesdaheim führt der Verein Aktionen durch, die alle Anhänger der Hachenburger Kirmes begeistern und bietet mit den exklusiven #kermesdaheim-Paketen gleich auch noch alles- was dazugehört an, um die Kirmes 2020 ausgiebig zu zelebrieren und zwar von zu Hause aus! Im Interview mit Marco Pfeifer, dem Präsidenten der Kirmesgesellschaft, haben wir die Ereignisse zusammengefasst und die Beweggründe für die Schaffung der Aktion #kermesdaheim und der dazugehörigen Pakete erörtert. Das Gespräch fand bereits Ende Mai statt. Hachenburger Löwe: Hallo Marco, aktuell haben wir Ende Mai und eigentlich müssten die Vorbereitungen für die Hachenburger Kirmes auf Hochtouren laufen. Die Vereinsräume der Kirmesgesellschaft sind allerdings verwaist. Wie fühlt sich das an? Marco Pfeifer: Das ist tatsächlich ein sehr komisches Gefühl. In einem „normalen“ Jahr wären wir aktuell unter anderem mit den Vorbereitungen für die Frühschoppen am Kirmessonntag- und montag beschäftigt und würden die Ekelrede schreiben. Das Vereinsheim wäre mit Proben und Sitzungen belebt und mit jedem Tag würde die Vorfreude auf die Hachenburger Kirmes steigen. Das fehlt allen Akteuren sehr. Hachenburger Löwe: Wann stand fest, dass die Durchführung der Hachenburger Kirmes 2020 nicht möglich sein wird und wie war der zeitliche Ablauf? Marco Pfeifer: Als wir Ende Februar in unsere alljährliche Vorstandsklausur gegangen sind, um das anstehende Kirmesjahr zu planen, war all das, was in den letzten Wochen zur Aus Sicherheitsgründen entschied sich die Kirmesgesellschaft Hachenburg im Jahr 2018, im Rahmen der Kirmeseröffnung erstmals auf das traditionelle Baumaufstellen zu verzichten. Eine vollkommen richtige Entscheidung und die neue Zeremonie kam bei den vielen Festgästen auf dem Alten Markt super an. Wer hätte an diesem Abend gedacht, dass sich die Kirmesgesellschaft nur zwei Jahre später erneut Gedanken um die Sicherheit bzw. Gesundheit ihrer Gäste machen muss und schließlich alle Freunde der Hachenburger Kirmes einlädt, die Kirmes zu Hause zu feiern? Foto: Röder-Moldenhauer Hachenburger Löwe: Wie wurde die Absage der Veranstaltung von den Mitgliedern der Kirmesgesellschaft aufgenommen? Das war sicher ein schwerer Schlag … Marco Pfeifer: Unsere Mitglieder tragen die Entscheidung, die Kirmes 2020 unter den gegebenen Umständen abzusagen, voll und ganz mit und bieten für alle Aktionen, die gerade in der Planung sind, eine enorme Unterstützung an. Dies zeigt einmal mehr, dass der Verein nicht nur gemeinsam feiern kann, sondern auch in schweren Zeiten als Einheit zusammensteht. Mich als Präsident macht es natürlich stolz, einer solchen Gemeinschaft voranzustehen. Hachenburger Löwe: Und wie steht es um die Partner der Kirmesgesellschaft? Sicher wurden teilweise schon Verträge geschlossen. Die Absage von Veranstaltungen ist vertraglich mit dem Passus „höhere Gewalt“ geregelt, der greift, wenn keine anderweitigen Vereinbarungen getroffen wurden. Gibt es keine vertragliche Regelung, zahlt im Zweifel die Partei, die die Veranstaltung absagt. Man darf nicht vergessen, hier geht es zu einem großen Teil um Verträge mit Bands und Firmen, die ihr Geld ausschließlich durch die Engagements im Rahmen solcher Veranstaltungen verdienen und die sich entsprechend gegen Ausfälle absichern müssen. Die Beschlüsse der Bundesregierung haben hier letztendlich Klarheit geschaffen, allerdings waren Vertrags-/Konventionalstrafen nie ein Thema, auch nicht in den Gesprächen, die im Vorfeld des Verbotes geführt wurden. Weiter geht‘s auf Seite 8 ›››› HACHENBURGER LÖWE 7

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